Oudtshoorn

In Oudtshoorn angekommen, besuchen wir eine Straußenfarm. Oudtshoorn ist bekannt als "ostrich metropolis", da die Halbwüste das ideale Klima für die Strauße bietet. 

Auf der Straußenfarm erfährt man viel über diese Tiere. Zum einen, dass sie die dümmsten Vögel sind, die es gibt. Sie fressen auch alles was ihnen in die Quere kommt. Durch ihren extrem dehnbaren, langen Hals ist das auch möglich, ohne dass sie daran ersticken. 

Außerdem sind Strauße unglaublich weich und flauschig. Nicht nur ihr Gefieder, sondern auch der Hals, der auf den ersten Blick rau und trocken erscheint. 

Auf der Ostrich Farm kann man nicht nur die Strauße sehen, man kann auch auf ihnen sitzen und sogar reiten, wobei Letzteres eine Quälerei für die Tiere ist.


Bevor wir in Oudtshoorn angekommen sind, mussten wir wieder ein paar Kilometer fahren. Dabei ging es durch George, die Stadt in welcher der Slave Tree steht, eine Eiche, angeblich die größte auf der Südhalbkugel. Dieser Slave Tree ist bekannt geworden, da früher Sklaven zur Versteigerung dort angekettet wurden und sich ein Stück der Ketten in den Baum eingefressen haben. 

Nach eine geraumen Weile und mehrmaligem Fragen haben wir den Baum gefunden. Ziemlich unspektakulär. 


Nach der Besichtigung der Straußenfarm geht es in die Cargo Caves. Die Höhle wurde schon vor vielen Hundert Jahren von "Buschmännern" benutzt. Man kann verschiedene Touren durch die Cargo Caves machen. Zum Beispiel gibt es die Adventure Tour, welche über mehrere Stunden geht und durch sehr enge und kleine Gänge, sodass man viel kriechen muss. Bevor man diese Tour antreten darf, muss getestet werden, ob man auch durch alle enge Stellen hindurch passt. Dazu sind im Eingangsbereich Wände aufgestellt mit engen und schmalen Löchern. Natürlich gibt es aber auch harmlose Touren, an denen jeder teilnehmen könnte. 

Am späten Nachmittag geht es zurück zum Hotel und wir bekommen unser "Zimmer", welches genau genommen eine gemütliche Hütte mit großer Terrasse ist. 



In dieser Nacht hatten wir ein Moskitonetz über den Betten, da die Hütte nicht perfekt gegen Insekten geschützt ist. Anfangs war es etwas komisch ein Netz direkt über dem Kopf zu haben, doch es hat sich gelohnt, denn am nächsten Morgen hatte niemand von uns einen Mückenstich. 


Am frühen Morgen brechen wir auf. Es geht nach Kapstadt. Was wir dort gesehen, gemacht und erlebt haben, erfahrt ihr im nächsten Blogpost. 

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Laura - 17 - Germany //

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